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Berlin+

Gemeinsam gestalten, wie Olympia in Berlin wird.

BERLIN+ heißt die Berliner Bewerbung im nationalen Wettbewerb um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Das Besondere an der Bewerbung: Berlin hat die Stadtgesellschaft eingeladen, mitzudenken und mitzugestalten. Diese Beteiligung ist breit angelegt, offen, direkt und berücksichtigt viele Stimmen. Dabei geht es nicht um ein einfaches Ja oder Nein zu Olympia. Die zentrale Frage lautet vielmehr: Wie können die Spiele aussehen, die zu Berlin passen – zur Vielfalt der Hauptstadt und ihrer Zukunftsvision?

Im Februar und März 2026 wurde genau das umgesetzt: ein Beteiligungsprozess, der nicht nur informiert, sondern Perspktiven aufnimmt und Impulse für die Ausgestaltung der Spiele liefert.

Mitmachen. Mitreden. Mitgestalten.

Online und bei den Stationen der Kiez-Tour waren alle Berlinerinnen und Berliner eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen. So entstehen Olympische und Paralympische Spiele, die von der gesamten Stadt getragen werden und zeigen, wie vielfältig und kreativ Berlin ist.

Online-Beteiligung & Kiez-TOur

Über die Online-Beteiligung auf mein.berlin.de konnten Bürgerinnen und Bürger Ideen einbringen und bewerten.
Die Kiez-Tour brachte den Dialog direkt in alle zwölf Bezirke – dorthin, wo sich Berlinerinnen und Berliner im Alltag aufhalten.

© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys
© Jörg Farys

Gezielt einbinden. Gemeinsam weiterdenken.

Ergänzend zu den offenen Formaten gibt es Beteiligungsverfahren, zu denen gezielt eingeladen wurde. In diesen bringen Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft ihre Erfahrungen, Perspektiven und Expertise in den Bewerbungsprozess ein.

Workshops mit der Stadtgesellschaft

In Workshops mit Akteurinnen und Akteuren aus Organisationen, Vereinen, Institutionen und Interessenvertretungen kamen Perspektiven aus Sport, Kultur, Wirtschaft, Sozialem und Umwelt zusammen. Die konkreten Vorschläge aus der Online-Beteiligung, der Kiez-Tour und den Workshops bildeten eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit in den Bürger- und Jugendforen.

Bürgerforum

Im Bürgerforum wurden die Beiträge konkretisiert: Eine repräsentativ ausgeloste Gruppe von Berlinerinnen und Berlinern erarbeitete aus den bis dahin zusammengetragenen Vorschläge gemeinsame Handlungsempfehlungen.

Jugendforum

Im ebenfalls repräsentativ zusammengesetzten Jugendforum brachten junge Menschen ihre Perspektiven, Prioritäten und Erwartungen ein und entwickelten daraus eigene Vorschläge für die Spiele in Berlin.

Die „Bürgercharta für Olympia“

Aus dem Beteiligungsprozess ist diese Bürgercharta für Olympia entstanden. Sie verdichtet die vielen Stimmen der Stadt zu konkreten Handlungsempfehlungen – als Grundlage für die Bewerbung und als Prämisse dafür, wie Berlinerinnen und Berliner sich die Spiele in Berlin vorstellen: alltagsnah, inklusiv, kritisch reflektiert und mit klarem Anspruch, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele die Stadt verbessern.

Die Partnerstädte im Verbund Berlin+ haben im Frühjahr 2026 zum Teil eigene Beteiligungsprozesse durchgeführt. Die vorliegende Bürgercharta bildet die Ergebnisse des Berliner Beteiligungsprozesses ab. 

Bürgercharta für Olympia herunterladen

Übergabe

Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Stadtgesellschaft haben am Dienstag, den 21. April 2026, im Roten Rathaus die „Bürgercharta für Olympia“ an den Senat überreicht.

Abschlussforum

Nach Einreichung der Bewerbung Anfang Juni bietet das danach folgende Abschlussforum Raum für Präsentation, Reflexion und die gemeinsame Würdigung der Ergebnisse aus allen Beteiligungsformaten. Es fördert den weiteren Austausch, die Vernetzung und die Umsetzung der Empfehlungen – auch über die Bewerbung hinaus.

Rückenwind aus der Stadtgesellschaft

Das Kuratorium begleitet die Berliner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele mit Erfahrung, Haltung und Engagement. Es steht dem Beteiligungsprozess beratend zur Seite und stärkt ihn durch den Rückhalt wichtiger Stimmen aus der Stadtgesellschaft.

Am 11. Dezember 2025 hat sich das Kuratorium konstituiert. Ihm gehören herausragende Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Politik, Religion, Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialwesen an. Es sind Menschen, die Berlin prägen und Verantwortung übernehmen. Den Vorsitz führen der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger.

Mindestens bis Ende September 2026 begleitet das Kuratorium den Bewerbungsprozess im regelmäßigen Austausch. Es unterstützt die Vorsitzenden sowie den Olympia-Beauftragten des Berliner Senats, Kaweh Niroomand, bei der Einbindung der Stadtgesellschaft, stärkt die öffentliche Unterstützung für die Bewerbung und bringt Empfehlungen für das Bewerbungskonzept BERLIN+ ein.

So trägt das Kuratorium dazu bei, eine breite, glaubwürdige und nachhaltige Grundlage für die Bewerbung zu schaffen, getragen von der Stadt und ihren Menschen.

Das Kuratorium vor der konstituierenden 
Sitzung am 11. Dezember 2025.

Vorsitz:

Kai Wegner (Regierender Bürgermeister), Iris Spranger (Senatorin für Inneres und Sport)

Sport:

Thomas Härtel (Präsident Landessportbund e.V.),
Alson Meyer (Präsident MAKKABI Jüdischer Turn- und Sportverband in Deutschland e.V.),
Malaika Mihambo (Spitzensportlerin, Politikwissenschaftlerin),
Özcan Mutlu (Präsident Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.),
Dirk Zingler (Präsident 1. FC Union Berlin)

Wirtschaft:

Gerrit Buchhorn (Hauptgeschäftsführer Hotel- und Gastronomieverband Berlin e.V.),
Nils Busch-Petersen (Hauptgeschäftsführer Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.),
Manja Schreiner (Hauptgeschäftsführerin Industrie- und Handelskammer zu Berlin),
Markus Voigt (Präsident Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.)

Politik:

Dr. Dietmar Bartsch, MdB (Deutscher Bundestag),
Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg, Bündnis 90/Die Grünen)

Soziales:

Susanne Buss (Vorstandsvorsitzende Volkssolidarität e.V.)

Medien:

Sarah Duve-Schmid (Geschäftsführerin und Sprecherin Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH)

Kinder und Jugend:

Jennifer Rosin (Vorsitzende Landesschülerausschuss)

Religion:

S. E. Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbischöfliches Ordinariat Berlin),
Bischof Dr. Christian Stäblein (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Lausitz)

Gesundheit:

Astrid Lurati (Vorstand Finanzen und Infrastruktur Charité – Universitätsmedizin Berlin)

Geschichte:

Veronika Nahm, M.A. (Direktorin Anne Frank Zentrum)

Kultur:

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger (Präsident a. D. der Stiftung Preußischer Kulturbesitz)

StartUp:

Verena Pausder (Gründerin FC Viktoria, Unternehmerin)

LGBT:

Florian Winkler-Schwarz (Geschäftsführer LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e.V.)

Musik:

Andrea Zietzschmann (Intendantin Berliner Philharmoniker)